allgemein
SEAN SCULLY: ART COMES FROM NEED
ZUM FILM FOTOS SEAN SCULLY CREDITS
Der Film beginnt mit dem Maler, der eine weiße Leinwand mit Bleistiftstrichen markiert, und endet mit dem fertigen Bild: "The Grey Wolf". Die Entstehung des Bildes wird unterbrochen von Scullys biografischen Erzählungen und Reflexionen: über seine "katastrophale" Kindheit und seine "kriminelle" Vergangenheit als Mitglied einer irischen Straßengang in London; über seinen unbezähmbaren Willen, Künstler zu werden, und den mühsamen Weg zu Anerkennung und Erfolg. Inzwischen hat Scully Ateliers in New York, Barcelona und im bayerischen Voralpenland. Wir begleiten ihn zur Eröffnung einer großen Retrospektive in Barcelona, zu einem Gespräch mit einem befreundeten Galeristen und lernen seine langjährige Partnerin, die Malerin Liliane Tomasko, kennen. Ein Höhepunkt des Films ist Scullys Unterricht an der Kunstakademie München und der intensive Austausch mit den Studenten.
Scully erzählt mit seltener Offenheit von Verwundungen, Rückschlägen, Erfolgen, vom aufregenden Schaffensprozess und vom Scheitern.
SEAN SCULLY: ART COMES FROM NEED ist das Porträt eines Menschen, der gegen alle Widerstände seinen künstlerischen Weg gegangen ist: "Art comes from need."
Pressefotos
I think I`m on my own, yeah. I was very much on my own. And this for a long time was a disadvantage, and now it`s my advantage. And that`s funny, when you live your life, and you see it go from a disadvantage to advantage."
(aus einem Interview mit Sean Scully)
Der gebürtige Ire Sean Scully - bis vor kurzem Professor an der Kunstakademie München - hat in den vergangenen drei Jahrzehnten mit größter Konsequenz ein charakteristisches Oeuvre abstrakter Malerei geschaffen. Scully, der sich bis heute als Außenseiter sieht ("I`ve gone the opposite way of almost everybody of my generation"), gehört seit mindestens 20 Jahren zu den weltweit führenden Künstlern unserer Zeit. Er ist ein Traditionalist der Moderne und widersetzt sich den Tendenzen zu ihrer Auflösung, zur Überschreitung ihrer Grenzen, auch indem er am gerahmten Bild festhält. Er versteift sich geradezu altmodisch auf die Authentizität des Ausdrucks von Subjektivität.
Sean Scully wurde am 30. Juli 1945 in Dublin geboren. Sein Vater, John Anthony Scully, der lieber Fußballer geworden wäre, war ambulanter Friseur, seine Mutter, Holly Scully, Vaudeville-Sängerin und Hausfrau. Kurz vor Seans viertem Geburtstag ziehen die Scullys nach England, wo sie im irischen Ghetto von Islington, einem Londoner Arbeiterviertel, eine Bleibe finden. Aufgewachsen in größter Armut imponierten dem neunjährigen Sean die farbenprächtigen Bilder in den katholischen Kirchen. Sie sind nach eigenen Angaben eines der wenigen Glücksmomente seiner Kindheit. Der damalige Klosterschüler beschließt Künstler zu werden.
Er spielt mit seinem Bruder Tony in einer Band und gründet einen Blues-Club, verlässt mit 15 die Schule und nimmt Gelegenheitsjobs als Bauarbeiter, Kranführer, Bote, Stuckateur an. Es sind wilde Jugendjahre in Straßengangs, mit Schlägereien, Drogen und Autodiebstählen. Abends besucht er die Museen Londons und studiert die Exponate. Mit 19 sieht er ein Gemälde von Van Gogh in der Tate Gallery: "Der Stuhl" hinterlässt einen profunden Eindruck - physisch, ehrlich, direkt.
1965 wird sein Traum wahr: nach elf vergeblichen Anläufen nimmt ihn das Croydon College of Art, London, als Kunststudent auf. In dieser Zeit malt er figurativ im Stil seiner expressionistischen Vorbilder: Nolde, Schmitt-Rottluff, Matisse. Zugleich wird sein Interesse für Op-Art geweckt. Er studiert in Newcastle, wo er sich der geometrischen Abstraktion zuwendet.
1972 erhält er ein Stipendium an der Universität Harvard. In den USA macht er die Bekanntschaft mit dem damaligen Minimalismus. 1973 hat er seine erste Einzelaustellung in London. Alle Bilder werden verkauft. Um sich nicht festlegen zu lassen, wechselt er den Stil und beginnt seine Formensprache und Farbpalette zu reduzieren. 1975 wagt er den Neuanfang und siedelt in die USA über, wo er sich die nächsten Jahre mit Poolbillard und anderen Jobs über Wasser hält. Es ist dies seine "schwarze Phase". In den frühen 80er Jahren kommt er auf die expressiven Pinselstriche und einen komplexeren Farbauftrag zurück.
Typisch für Scullys Malerei sind etwas verschmutzte Töne in Rot, Braun, Ocker, Grau und Schwarz. Er konzentriert sich auf das Spiel rauer gesättigter Farben innerhalb eines sparsamen formalen Repertoires der Reihung, Variation und Wiederholung von Horizontalen und rechten Winkeln. Dabei hat er ein klares Bewusstsein von expressiven Wirkung seiner Bilder, von der Ausdrucksqualität der Farbschichten und ihrer rechteckigen Anordnung. In seiner Malerei spielt er bewusst mit Beziehungen, lässt Widersprüche aufeinanderprallen. Scully will unperfekt malen: perfekte Bilder sind für ihn tote Bilder.
Scully: "Ich will keine Harmonie in meinen Bildern. Das Werk soll offen und lebendig bleiben, so dass Leidenschaft entstehen kann. Ich will verschiedene Aspekte des Lebens reflektieren. Ich mische Farben und Oberfläche mit Gefühlen. Wenn mich etwas bewegt, dann ist es schön. Schönheit in der Kunst muss komplex sein und deshalb Leid und Pathos enthalten. Schönheit heißt: Authentizität. Meinen Werken liegt Konzept und Struktur zugrunde, aber auch Intuition. Die Arbeiten sind gewollt unsicher, Formelhaftes möchte ich vermeiden. Ich suche einen starken architektonischen Aufbau."
Anfangs malte Scully mit Acryl auf Leinwand und klebte seine Streifen mit Tape ab, damit sie geradegezogen und perfekt wirkten. 1981 kam die große Wende mit dem Bild BACKS AND FRONTS, mit dem er einen neuen Anfang suchte. Er wollte die abstrakte Kunst humanisieren. Minimalismus und Formalismus erschienen ihm jetzt als zu einschränkend. Man sah darin die Hand des Künstlers nicht, die Bilder erweckten den Eindruck des Ausgedachten, Konzeptuellen.
Seither malt Scully mit Ölfarbe nass in nass und schichtweise. Er verwendet breite Haushaltspinsel, weil sie härter als Künstlerpinsel sind, und beim Auftrag der Farbe Lücken hinterlassen, aus denen die darunter liegenden Farben aufscheinen. Scully malt die Farben gerne so, dass sie wie feucht wirken, wie bei Tizian und Delacroix.
1984 gelingt ihm der internationale Durchbruch, als er im Museum of Modern Art ausgestellt wird. Nun kaufen führende Museen Scullys großformatige Bilder.
1989 hat er seine erste große europäische Einzelausstellung in der Whitechapel Art Gallery in London. Die Ausstellung ist anschließend auch in Madrid und im Lenbach-Haus München zu sehen.
Seit den 90er Jahren nimmt er Professuren in den USA, in England und Deutschland wahr. Sean Scully lebt zusammen mit seiner Lebensgefährtin, der Malerin Liliane Tomasko, in Oberbayern, Barcelona und New York.
Scully: "Jeder neue Pinselstrich erzählt eine Geschichte auf eine Weise, die schonungsloser wahr ist, als Worte sie jemals erzählen könnten, denn Worte sind etwas, das man sich aussuchen kann. Aber wenn man malt, dann sucht man sich nicht aus, auf welche Weise man malt und wie man etwas gestaltet oder formt. Man ist gezwungen, es auf eine bestimmte Weise zu machen, weil sich darin die eigene Natur spiegelt - und dann kann man es als wahr erkennen und so belassen."
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Credits
Buch: Hans A. Guttner, Werner Petermann
Schnitt: Jean André
Kamera: Hans Albrecht Lusznat, Björn Kurt
Ton: Monika Knirsch, Silvio Reichenbach, Chrisitiane Vogt
Mischung: Ralph P. Bienzeisler, Michael M. Mitschka
Grafik: Camilla Guttner, Markus Malin
Musik: Lars Kurz
musicians:
Rita Gillich (vocals - "Danny Boy")
Lars Kurz (guitars / piano)
Andreas Panitz (double bass)
Josh Rossman (trombone solo)
Andrea Suttner (cello)
song:
"Moment of Surrender"
(music U2 - Brian Eno, Dabby Lanois; lyrics & sung by Bono)
Produktionsleitung: Jutta Malin
Finishing: Wolf-Dieter Gautzsch
Regie: Hans Andreas Guttner
Studiopostproduktion: B.O.A. Videofilmkunst
Produktion: Sisyphos Film München
Länge: 93 Min.
Unter Verwendung eines Ausschnitts aus Robert Gardners Video "Sean Scully in Malaga" (1997).
Gedreht von Juni 2007 bis September 2009 in Barcelona, München und Mooseurach.
DER BASAR VON URFA (2006)
Produktion: Sisyphos Film, ZDF / arte
Redaktion: Petra Boden
Kamera: Hans Albrecht Lusznat
Ton: Abdurrahim Özmen
Regie: Hans A. Guttner
Drehbuch: Hans A. Guttner, Werner Petermann
Producer: Jutta Malin
Inhalt:
Dokumentarfilm über den Basar von Urfa im Südosten der Türkei und seine Funktion als Zentrum der islamischen Öffentlichkeit und Kommunikation.
gefördert durch:

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23 Mayis 2006
“The Bazaar Of Þanlýurfa”
Evet. Yanlýþ okumadýnýz içinde The’lý, Of’lý olan bir yazý iþte. Yani “Eski Urfa pazarý” veya Türkçe bir deyiþle “Eski Urfa çarþýlarý”. Efendim birkaç gündür ünlü Alman kanalý ZDF ile ünlü Fransýz kanalý ARTE güzel Þanlýurfa’mýz da bir belgesel çekimi yapmaktalar.
Yani içinden her gün onlarca defa geçtiðiniz belki de güzelliklerinin farkýna bir türlü varmadýðýmýz otantik Urfa çarþýlarýnýn belgeselini çekiyorlar.
Üç dört ay sonra milyonlarca izleyicisine ulaþacak olan belgesel, Gâh sipahi pazarýnda bir Kürt kadýnýný, gâh Bedesten çarþýsýnda bir Arap kadýnýný gâh, Medine çarþýsýnda bir Türk kadýnýný görüntüleri olarak karþýmýza çýkýyor. Ve zamanýn mat karelerinde donuklaþan bu hatýralar çeþnisi mamafih hafýzalarýmýza çýkmamak üzere kazýnýyor.
Hüseyniye çarþýsýnda “Urfalýyým ezelden” makamýyla bakýr döven bakýrcý ustalarýný, “dam üstünde un eler” türküsünün makamýyla demir döven demirci ustalarýný, geçmiþin derinliklerinden çekip çýkarýyorlar belgeselciler.
Gümrük Han’ý da domino oynayan, dama oynayan, yerel kýyafetli geçmiþ zaman adamlarýnýn, fotoðraflarýný geleceðe miras olarak býrakmak için büyük bir çaba sarf ediyorlar. Mýrranýn, Ýsod’un tadýna bakýp bu coðrafyada geçmiþin acý ve kekremsi tadýnýn farkýna varýyorlar.
Tarihin ve medeniyetin büyülü kucaðýnda mýþýl mýþýl uyuyan on üç bin beþ yüz yýllýk bir þehrin önünde selama duruyorlar. Belki de bu þehrin çarþýlarýnda, her þey iki kelimenin sihrinde gizli “aldým! Ve sattým!”
Bölgemizin en güzel sivil mimarisiyle bezeli, adýndan sýk sýk söze ettiren, “Mistik Urfa Çarþýlarý ve Hanlar Bölgesi” her zaman ilgi odaðý olmaya devam edecek gibi. Bizler içersine de yaþadýðýmýz için belki de deðerlerimizin farkýnda deðiliz. Onlarý yeterince koruyamýyoruz, onlarý yeterince tanýtamýyoruz veyahut istenilen düzeyde temiz tutamýyoruz iþte
Ama dýþardan buralarý ziyarete gelen, yerli ve yabancý turistlerin bir hayli ilgisini çekmektedir. Mimarisi, donuk portreleri, þehrin silueti, dini ve uhrevi ve mekânlarýn güzelliði velhasýl her þey geçmiþe dair burada…
Çok kültürlü bir yapýya sahip olan ilimiz yabancýlarýn gözdesi olmaya aday bir yer. Bünyesinde üç etnik unsuru barýndýran ve her birinin ayrý ayrý giyim kuþamlarý, dilleri, gelenekleri olan halklar topluluðu. Bu özelliði üzerinde taþýyan kadim kentimizi her zaman, her yerde ve her þartta sahiplenmeliyiz.
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Bakýn çekim ekibi buraya gelmeden önce, Almanya’da kendilerine bir nasihatte bulunmuþlar. “ Urfa’ya gittiðinizde sakýn ola ki Urfa’dan, Urfa diye bahsetmeyesiniz, Þanlýurfa diyesiniz! Yoksa size küserler, darýlýrlar” bu anekdotu Danýþmanlarý olan Ankara Dil Tarih Coðrafya Fakültesinde Öðretim görevlisi olan, ayný zamanda Etnoloji Ana Bilim Dalý Baþkaný Antropolog Dr. Abdurrahim Özmen’den öðreniyorum. Tabi bizim için, hoþ bir durum. Memleketimizi dýþardan nasýl bir imajla donattýðýmýzýn belki de güzel bir göstergesi.
Bunlarýn yanýnda Abdurrahim Beyin anlattýklarýndan anladýðým kadarýyla çarþý esnafý Avrupa ülkeleri içersinde Almanlara daha bir olumlu bakmakta, daha bir sempati beslemekte imiþ. Belki de tarihlerinde hiç savaþ meydanlarýnda savaþa tutuþmamalarý, bilakis her zaman dost ve müttefik olmalarýnýn altýnda yatan nedenlerden dolayý.
Çekim esnasýnda esnafýn kendilerine her türlü kolaylýðýn saðlandýðýný, ancak ufak-tefek bazý nahoþ hadiselerinde yaþandýðýný söylemekte. Sýklýkla karþýlaþtýklarý sorulardan bir tanesi de; “Yav aðey! Bunlarý fotokýrafýmýzý çeki! Bu yararýmýza mý? Yoðsa zararýmýza mý? Demeleri.
Çekimlerde temiz görüntülerin olmasý için, iyi yerlerin çekilmesini isteyen esnaf, sýk sýk çekim ekibine uyarýlar yapmaktan da geri kalmýyormuþ.
“Aðey çöpümüzü, yýkýk dökükümüzü çekmeyin ha!” deyip pis yerleri mümkün olduðunca göstermemeleri belki bizim açýmýzdan olumlu bir davranýþ. Ama bunlarý yapacaklarýna ayný hassasiyeti orayý-burayý kirleten saða-sol rast gele çöplerini savuran, içtiði sigaranýn izmaritini fiyakalý kundurasýyla ezip, kaldýrýmýn, caddenin ortasýna savuranlara yapsalar daha iyi olmaz mý? Diyor Sayýn Abdurrahim Özmen. Evet. Çirkinliklerimizi gizlemektense, çirkinliklere müsaade etmememiz daha doðru bir davranýþ deðil mi acaba?
Çekim ekibi on gün gibi uzun sayýlacak bir çekim gerçekleþtirmiþtir. Eylül veya Ekim ay’ý içersinde, Alman ve Fransýz izleyicilerin karþýsýna çýkacak olan bu belgesel ( The Bazaar Of Þanliurfa) bir hayli beðeni toplayacaða benziyor. Ekibin danýþmaný, belgeselin çok güzel ve ayrýntýlý bir þekilde çekildiðini söylüyor.
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Þanlýurfa’mýz doðudaki iller içersinde yýldýzý giderek parlamaya baþlayan bir il. Bir yandan GAP projesi, öte yandan Harran, Þuayýpþar, Soðmatar, Halfeti ve daha adýný sayamadýðýmýz kültürüyle, sanatýyla, gelenek ve görenekleriyle Anadolu’nun, Mezopotamya’nýn belleðinde yer etmiþ, derin izler býrakmýþ kadim ama ketum bir þehri.
Müziðiyle, mutfaðýyla, tarihiyle uygarlýklarýn nirengi noktasýnda kýrýlgan bir coðrafya, kutsanmýþ ama sahipsiz bir kent. Oysa sessiz sedasýz kucaðýný açmýþ binlerce yerli-yabancý turisti bekliyor. Belgesel çekmek isteyenlere sonsuz bir malzeme çeþnisi sunuyor. Sadece birkaç saatinizi Gümrük hanýnda geçirip insan portrelerini çekseniz bile rahatlýkla bir sergi açabilirsiniz. Bu olanaðý size sunan Anadolu’da baþka bir þehir var mý bilemiyorum?
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Ey! Kutsal kentim! On üç bin beþ yüz yýllýk tarihinin önünde saygýyla eðiliyorum. Seni her gün dostuma ve düþmanýma inat daha çok seveceðim, sevmeye de devam edeceðim…
Abdullah R. Elçý
basar von urfa
Sie sind als Kinder ausländischer Arbeitsmigranten in der Bundesrepublik aufgewachsen. Aber niemand will sie haben. Abgedrängt an den Rand unserer Gesellschaft, sind U-Bahnhöfe und die Gegend um den Münchner Hauptbahnhof zu ihrem Revier geworden: Achmed Danny James Dean, Hakan Jesse Elvis und Hakan Jimmy James Dean sind drei junge Türken, denen die Integration nicht gelingt, die zwischen den Kulturen stehen, ohne daß sie die Möglichkeit hätten, sich überhaupt zu entscheiden.
Die Türkei ist für sie ein Land, das sie nur aus der Touristenperspektive kennen. Ihre Utopie heißt "Amerika", aber es ist ein Amerika aus zweiter und dritter Hand, das Amerika der Hollywoodfilme, des Fernsehens, der Werbung. Für sie jedoch ist diese Fantasiewelt der Freiraum, der in einer Umwelt der "Ausländer-raus!"-Parolen einen Rest von Hoffnung läßt.
Buch/Schnitt/Regie/Produktion: Hans Andreas Guttner
Kamera: Rudolf Blahacek
Ton: Michael Etz
Licht: Friedrich Klütsch
Mitarbeit: Heinz Langer, Jutta Malin, Roland Zag
Text: Aras Ören
Sprecher: Erdal Merdan
Uraufführung: Internationale Filmwoche Mannheim 1983
16 mm, Farbe 75 Minuten, FSK: ab 6, FBW: Besonders Wertvoll
by Hans A. Guttner
CRISS CROSS ‚ these are the existential things of life told as a European family story from the end of the 20th century by means of a documentary film.
This is no TV-style reportage, no sociological analysis, but a film "looking life, and that means people, in the heart" (Robert Flaherty).
The Villano family from Italy are a convincing example for the chances an extended family may have in a "Europe without borders", living their lives in solidarity. Contrary to what politicians may say, the Villanos are in earnest about Europe, because their whole existence depends on this Europe being more than an empty phrase. The coalescence of Europe as shown by the Villanos is no longer a question of choice, but of necessity‚ and, at the same time, a dream.
Festivals / Awards:
2. Ludwigshafener Filmtage (William-Dieterle-Filmpreis)
49th International Film Festival of Salerno (Trofeo Golfo di Salerno)
5. Internationales Videofestival Dortmund
CRISS CROSS
Director: Hans Andreas Guttner
Writer: H.A. Guttner, Werner Petermann
Photography: Hermann Hoebel, Friedel Klütsch
Sound: Andi Eschbaumer
Editor: Jean André
Graphics: Elena Staroske
Collaboration: Camilla Andrea, Christof Janitschek, Miriam Pucitta
Production Manager: Jutta Malin
Coproducer for T: Ulrich Thiele
Production: Guttner Film
87min | 16mm | English and German version
German title: KREUZ UND QUER
Premiere with families Villano, Bernardo, Landolfi, Esposito:
International Filmfestival Salerno 1996