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allgemein

Dein Land ist mein Land

MEILAND1


Dein Land ist mein Land ist eine Emanzipationsgeschichte, ein Film über die Anpassung, aber auch ein Film über die Selbstbehauptung.
Ein Film dessen Motto eine Frage sein könnte:
"Warum soll ich nicht Türkin bleiben und Deutsche sein können ?"
 
 
MEILAND3
 
 
Dein Land ist mein Land
Buch/Regie: Hans Andreas Guttner
Kamera: Pavel Hispler
Ton: Bernhard-Günther Nahm
Licht: Wolfgang Liesenhoff
Schnitt: Thomas Balkenhol
Musik: Roland Zag
Mitarbeit: Alana Horrigan, Jutta Malin, Werner Petermann
Mitwirkende: Ayse Polat, Anne Herrmann, Monique Niebur
Produktion: Guttner Film
Gefördert von EZEF, Kulturelle Filmförderung NRW,
Kulturelle Filmförderung Hamburg
Uraufführung: Hamburger Kinotage 1989
16mm, Farbe und s/w, 72 Minuten

A candle for the Madonna

by Hans A. Guttner

A CANDLE FOR THE MADONNA
tells about an annually celebrated religious ritual holding nothing less than a great moment of  salvation. The film unreels like a drama: It begins in lanes nearly void of people. But slowly streets and places fill with people having a common destination. In front of the Church of the Madonna dell´Arco the festivities reach their culmination with the rapturous expressions of faith shown by individual pilgrims losing their emotional control, acting ecstatically, which may lead to their physical breakdown. For all of them, the religious tension they had been accumulating all over the year discharges at the very moment they enter the church and stand before the Madonna.


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A CANDLE FOR THE MADONNA

Photography: Friedel Klütsch
Sound: Miriam Pucitta
Editor: Jean André
Writer: H.A. Guttner, Werner Petermann
Producer: Jutta Malin
Production: Guttner Film, 1996

45 Min | English / German version

German title: EINE KERZE FÜR DIE MADONNA

Ömer - Der Schneiderjunge von Urfa

 

 

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Der dreizehnjährige Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt in der alten Pilgerstadt Urfa in Südostanatolien. Vormittags geht er zur Schule und paukt englisch, nachmittags arbeitet er in der Schneiderei seines Vaters im Basar von Urfa, einem so altertümlichen wie funktionierenden Gefüge der islamischen Gesellschaft. – Ein neuer Dokumentarfilm der 3sat-Reihe „Fremde Kinder“.

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Ömer und der Basar

Der dreizehnjährige Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt mit seiner Familie in der alten Handels- und Pilgerstadt Urfa in Südostanatolien nahe der syrischen Grenze. Vormittags geht er zur Schule und paukt englisch, nachmittags arbeitet er in der Schneiderei seines Vaters im „Gümrük Han“, einer 500 Jahre alten ehemaligen Karawanserei mitten im Basar von Urfa.

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Dieser orientalische Markt gilt als einer der schönsten des Landes und präsentiert sich als so altertümliches wie funktionierendes Gefüge der patriarchalischen islamischen Gesellschaft, das sich seine männlichen Stützen schon früh heranzieht. Auch Ömers Freunde arbeiten hier, verkaufen Sesambrezeln, räumen Teegläser ab und säubern Wasserpfeifen, während die Mädchen nachmittags am öffentlichen Leben nicht teilnehmen und zu Hause helfen müssen.

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Zwischen Tradition und Moderne

Gerade im alten Urfa wird die türkische Sonderstellung zwischen westlicher Moderne und orientalischer Tradition überdeutlich. So geht Ömers Schwester zwar ganz selbstverständlich zur Schule, seine Mutter aber meidet die Kamera, weil sich eine islamische Frau nicht im Fernsehen zeigen sollte.

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In ein paar Jahren wird sich Ömer entscheiden müssen, zu welcher Welt er gehören möchte. Entweder er geht in die Hauptstadt und wird Staatsanwalt oder er sorgt im väterlichen Laden für Ordnung und ein gutes Auskommen.

Das allerdings ist nur möglich, wenn die türkische Handarbeit in Urfa gegenüber der Billigware aus Fernost konkurrenzfähig bleibt.

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„Der Schneiderjunge von Urfa“ ist der zweite Teil von Hans A. Guttners TÜRKISCHER TRILOGIE.


Produktion:  Sisyphos-Film – ZDF/3sat
Buch: Hans A. Guttner, Werner Petermann
Kamera: Hans Albrecht Lusznat
Ton: Mehmet Erden
Schnitt: Jean André
Sprecher:  Patrick Roche
Mitarbeit: Özlem Cakir, Volkan Cetinkaya
Graphik:  Markus Malin
Mischung: Christian Gollwitzer
Produktionsleitung: Jutta Malin
Redaktion: Nicole Baum
Regie: Hans Andreas Guttner
30 Min. -  2008
Erstausstrahlung auf 3sat am 9. 11.2008

Glückliche Reise





Die Türkei ist ein Land der unerwarteten Vielfalt und Kontraste. Wer einen Eindruck von diesem Land, seinen Menschen, Tieren und Landschaften erhalten will, der die übliche Touristenperspektive vermeidet, für den bietet sich die 28stündige Busfahrt auf der 2200km langen Strecke von Istanbul nach Van an. Ein Intensivkurs in türkischer Realität! 

In der Türkei sind Busse das billigste, am weitesten verbreitete und landesweit wichtigste öffentliche Verkehrsmittel. Was in Amerika das Flugzeug, in Europa die Eisenbahn, das ist in der Türkei der Überlandbus. Wer die Türkei jenseits touristischer Sonderangebote und Klischees kennen lernen will, fährt mit dem Bus, dem Verkehrsmittel der kleinen Leute. Busfahrten erlauben Nahaufnahmen türkischer Realität, wie wir sie in dieser Form selten zu sehen bekommen.

Wir entdecken den großen Salzsee Tuz Gölü im Herzen Anatoliens, der schon die römischen Bewohner Kleinasiens mit Speisesalz versorgte; das Museum für Frauenhaare in Avanos, das sich als spezielles Hobby eines Töpfers herausstellt; tausend künstliche Höhlen, die in Ortahi?ar als unterirdische Obst- und Gemüselager dienen; wir besuchen die Teppichknüpferinnen von Bünyan, denen man ein Denkmal errichtet hat, und fahren durch der Welt größtes Aprikosenanbaugebiet unweit Malatya. Wir erreichen den Van-See, in dem nur eine einzige Fischart lebt, die sonst nirgends vorkommt, und schließlich das Ende der Reise, die Stadt Van, mit ihren einzigartigen Katzen.
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Die Fahrgäste sind Einheimische. Sie sind, wie Reisende überall, aus den verschiedensten Gründen unterwegs. Manche geschäftlich, andere fahren zu Freunden oder Verwandten aufs Land, da ist eine Beschneidungsfeier, eine Hochzeit - oder ein Todesfall. Die meisten, kehren wieder einmal nach Hause zurück. Viele arbeiten in Istanbul oder Ankara, irgendwo im Westen des Landes. Ein oder zweimal im Jahr nehmen sie die lange beschwerliche Fahrt auf sich, um wieder einmal bei der Familie zu sein.


GLÜCKLICHE REISE

Buch
Hans Andreas Guttner
Werner E. Petermann

Kamera
Hans Albrecht Lusznat

Schnitt
Jean André
Michael Bernstein
Markus Müller
Bernd Thomas

Graphik
Florian Knoblauch
Markus Malin

Musik
Lars Kurz
"Tears of the Immigrants" composed by Derya Türkan

Musiker
Derya Türkan (Kemençe)
Slava Cernavca (Klarinetten)
Seref Dalyanoglu (Saz, Oud)
Lars Kurz (Programming)

Ton
Abdurrahim Özmen

Mischung
Ralph P. Bienzeisler

Farbkorrektur
WD Gautzsch

Produktionsleitung
Jutta Malin

Redaktion
Petra Boden

Übersetzung
Osman V. Cetinkaya

Sprecher
Michaela Amler
Camilla Andrea
Armin Berger
Ralph P. Bienzeisler
Bettina Kenter
Michael Schernthaner
Harry Täschner

Dank an
Nursen Panic
Chris von Luepke

Regie
Hans Andreas Guttner

Produktion
Sisyphos Film München

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© Sisyphos Film /ZDF-arte 2009

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